die Linke

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Kultur & Film

Im Innern der Maschine

Zur Diagonale 2014


Wege und Irrwege

Zur Berlinale 2014


Von Moses zu Jerry Lewis

Zur Viennale 2013: Ein Interview mit Hans Hurch Mit dem Viennale-Direktor sprach Kurt Hofmann für Die Linke über die Retro, das diesjährige Gesamtprogramm und kulturpolitische Aspekte.


Allzuviel ist ungesund

Zu Werner Bootes Film „Population Boom“ (Filmstart: 20.September 2013)


Unterschiedliche Wahrnehmung

Zur Diagonale 2013 in Graz


Wohin der Weg führt

Zu „Crossing Europe“ in Linz/2013


Alles oder nichts – Berlinale 2013: Forum, Panorama, Retro

Wie das Spiel in Ernst überkippt. Wie dem Spiel der Ernst stets innewohnt. Wie mit Gefühlen gespielt wird, so lange, bis sie ernst genommen werden müssen. Ob im Dschungel der Städte, ob im Labyrinth des Privaten: der Einsatz wird abverlangt, die Wette muss getätigt werden - so erzählen es Filme der Berlinale abseits des allgegenwärtigen Wettbewerbs.


Alles oder nichts – Berlinale 2013: Forum, Panorama, Retro

Wie das Spiel in Ernst überkippt. Wie dem Spiel der Ernst stets innewohnt. Wie mit Gefühlen gespielt wird, so lange, bis sie ernst genommen werden müssen. Ob im Dschungel der Städte, ob im Labyrinth des Privaten: der Einsatz wird abverlangt, die Wette muss getätigt werden - so erzählen es Filme der Berlinale abseits des allgegenwärtigen Wettbewerbs.


Ernsthafte Spiele, Spielerischer Ernst

Interview mit Viennale-Direktor Hans Hurch


… und nicht wissen, wohin

Zum Filmfestival „Crossing Europe“/2012 in Linz


Theodoros Angelopoulos (1935-2012) - Seine Filme sind Studien zur europäischen Geschichte

Am 24. Januar 2012 wurde der griechische Filmregisseur Theodoros Angelopoulos bei den Dreharbeiten zu seinem neuen Film Das andere Meer, in dem er sich auch mit den Folgen der Finanzkrise für Griechenland auseinandersetzen wollte, beim Überqueren der Straße in Piräus von einem Motorrad erfasst. Er starb ein paar Stunden später im Krankenhaus. Er wurde 76 Jahre alt. Das Land verliert mit ihm seinen größten Filmemacher und das europäische Kino einen der bedeutendsten zeitgenössischen Regisseure.


Am Puls der Zeit

Zur Diagonale 2012


Ziegen suchen ihren Weg

Berlinale 2012: Forum, Panorama


Mythos und Realität

Zu Ruth Beckermanns Film „American Passages“


Filmtipp: Santiago Alvarez

Werke des kubanischen Dokumentaristen Santiago Alvarez im Österreichischen Filmmuseum!


Aussage gegen Aussage

Zu “Nader und Simin – eine Trennung” (Regie: Asghar Farhadi) Eine filmische Erzählung zwischen Wahrheit und Lüge. Über unterschiedliche Wahrnehmung bei unterschiedlicher sozialer Prägung. Kann es gar zwei gleichwertige Wahrheiten geben, die beide ebenso erlogen sind?


Man kommt anders raus, als man reingegangen ist

Interview mit Viennale-Direktor Hans Hurch zur Viennale 2011


Vom Moment des Erkennens – Das IFFI im 20. Jahr

Nun ist das 20. Jahr also erreicht: Keine geringe Leistung für ein Festival, das reginal verortet, aufs Internationale zielt und das „Wetkino“ für Österreich erfunden hat, als es diesen Begriff hierzulande noch gar nicht gab.


Ein Unikat – Das IFFI im zwanzigsten Jahr

Als das Festival noch in den Kinderschuhen steckte, gab es nur einen Preis: den Publikumspreis. Am letzten Tag des Festivals wurden die Stimmkarten im Foyer des Cinematograph ausgezählt, später am Abend der Ausgezeichnete unter dem Applaus des Publikums geehrt. Dieser nahm seine Trophäe in Empfang, bedankte sich höflich, versprach wiederzukommen. Ob die Wahl den richtigen traf, wurde selten in Erwägung gezogen. Man hatte einige Tage Filme und damit die Welt gesehen, über das eine wie das andere lustvoll zu streiten lohnte mehr.


Spiel auf Zeit – Berlinale 2011: Der Wettbewerb

Kann man in den (scheinbar unvermeidlichen) Ablauf der Geschichte eingreifen? Der Zeit ein Schnippchen schlagen? Sich vorbeischlängeln an dem, was da zu kommen droht? Zeit schinden: etwa, um den Wahnwitz eines ungeschriebenen Gesetzes der rituellen Vergeltung zu entgehen? Zeit gewinnen: etwa, um vor Übernahme einer als einschneidend begriffenen Verantwortung rasch noch zu überprüfen, was sinnvollerweise stattdessen hätte passieren können? Auf Zeit spielen: etwa, um in einem Streit recht zu behalten, wo die Entdeckung der Wahrheit nur hinderlich sein könnte? Von alledem war in den Filmen des Wettbewerbs 2011 zu sehen und zu hören…


Eine Erkundungsreise ins Uneindeutige

Ja, es fehlten neue Werke von GroßmeisterInnen wie Haneke, Seidl, Hausner oder Albert. Ja, das historische Programm von Synema, üblicherweise eines der Glanzstücke des Festivals, wurde höchst bedauerlicherweise (wenn auch wohl nur für dieses Jahr) ausgesetzt. Ja, der diskursive Teil wurde diesmal kaum wahrgenommen - zumindest in der Außenwirkung. Aber war es deshalb eine langweilige Diagonale 2011 – nein, mitnichten!


Die Indianer sind schon fern - Zum 8. Mal “Crossing Europe” in Linz: Interview mit Festival-Direktorin Christine Dollhofer

Seit nunmehr sieben Jahren zeigt das Festival Crossing Europe in Linz junges, innovatives Autorenkino aus Europa abseits des synthetischen Produkts “Eurofilm”. Anläßlich 8. Ausgabe vom 12. bis 17. April 2011 sprach Kurt Hofmann für "Die Linke" mit Festival-Direktorin Christine Dollhofer.


Zug um Zug – Berlinale 2011: Forum

„Eigentlich gibt es ihn ja gar nicht, den richtigen Ton. Aber den falschen Ton, den gibt es. Ich habe ihn jedenfalls schon oft gehört... Es gibt ihn in vielen Varianten. Aber er klingt immer gleich, immer falsch.“ Schreibt Josef Bierbichler (Josef Bierbichler/Verfluchtes Fleisch, S.123) und spricht dabei über das Theater. Aber diese vergebliche Suche nach der Wahrhaftigkeit ist auch dem Filmesehenden nur allzu vertraut - während der Berlinale 2011 registrierte man nur allzu oft den „falschen Ton“, im Wettbewerb sowieso, leider bisweilen auch beim einst vielgelobten Forum. Nur selten der unverfälschte Moment, meist bei Filmen gegen die Zeitläufe.


Vom Blick aus dem Fenster – Zur Viennale 2010: Ein Interview mit Viennale-Direktor Hans Hurch

Da sind die "üblichen Verdächtigen", deren Name allein das Publikum ins Kino lockt: Zu sehen sind neue Filme von Woody Allen, Mike Leigh, Olivier Assayas, Francois Ozon, Sofia Coppola und der Cannes-Siegerfilm von Apichatapong Weeresethakul, der auch den heurigen Viennale-Trailer gestaltet hat. Lou Reed hat seinen ersten Film gedreht und kommt auch nach Wien. William Lubtchansky, dem bedeutenden Kameramann, dem die wichtigsten französischen Regisseure vertrauten, ist ein tribute gewidmet. Nach sechs Jahren endlich wieder ein (Lang-)Film von Jean-Luc Godard, nach 22 Jahren wieder einer von Monte Hellman. Wie notwendig es ist, einer neuen Generation von KinogeherInnen das Werk des großen Eric Rohmer nahezubringen, der eben nicht ein "sympathischer Quasselkasper" (Falter) war! Und wer kennt Günter Peter Straschek, wie viele Kennen Larry Cohen? Dies alles und vieles ebenso noch zu Entdeckendes bietet die Viennale 2010 von 21. 10.2010-3.11.2010 in den Viennale-Kinos Gartenbau, Metro, Stadtkino, Urania und Künstlerhaus, sowie im österreichischen Filmmuseum. Kurt Hofmann sprach für Die Linke mit Viennale-Direktor Hans Hurch.


Berlinale 2010, Teil 2: Der Wettbewerb

Über Vinterbergs "Submarino", Pitts "Shekarchi“, Roehlers "Jud Süß – Film ohne Gewissen“, Heisenbergs "Der Räuber", Wakamatsus „Caterpillar“...


Berlinale 2010: Forum und Panorama (Teil 1)

Im Alter von fünf Jahren fährt Max Ophüls mit der Straßenbahn am Opernhaus vorbei und liest die Inschrift: "Dem Wahren, Schönen, Guten". Am Abend fragt der Großvater, ein erfolgreicher Kaufmann, den Enkel, wie dieser den Tag verbracht habe. Aufgeregt erzahlt Max seinem Opa, zumal er weiß, dass jener seit Ewigkeiten Opernabonnent ist, von der Inschrift, die da gelautet habe: "Den schönen, guten Waren"… Gerne erzahlte der große Filmregisseur diese Anekdote aus seiner Kindheit. Der Heranwachsende habe, ohne es zu wissen, mit seiner Wiedergabe eine Wahrheit erfasst, das eigentliche Leitmotiv der Branche, in welcher der Erwachsene später tätig sein sollte...


Wer pocht da an der Tür? Zur Diagonale 2010

Es war, mit Hanekes „Das weiße Band“, Heisenbergs „Der Räuber“, Ungers „Lourdes“ und Covi/Frimmels „La Pivellina“ (der auch mit dem „Großen Diagonale-Preis / Bester Österreichischer Spielfilm“ ausgezeichnet wurde), ein gutes (Spiel-)Film-Jahr. (dies gilt gleichermaßen für den dokumentarischen und experimentellen Bereich). Die Tage in Graz boten aber nicht nur Gelegenheit, Bilanz zu ziehen, sondern luden wie je auch zu zahlreichen Neu- und Wiederentdeckungen ein, so manches davon war in der Ausgabe 2010 erinnerns- zumindest jedoch erwähnenswert.


Der Albtraum der Nazis - zu Quentin Tarantinos Film „Inglourious Basterds“

Wenn Nazis von Albträumen heimgesucht wurden, dann muß es in ihnen so zugegangen sein wie in dem neuen Episoden-Film von Quentin Tarantino. Eine international zusammengesetzte Gruppe von jüdischen Rächern, die ihre Aktionen mit der US-Army und der Résistance abstimmt, zieht aus, um die deutschen Menschenjäger und Massenmörder von Wehrmacht und SS im besetzten Frankreich das Fürchten zu lehren.


Ein Schritt nach vor, zwei Schritte zurück - Zum 18. Internationalen Film Festival in Innsbruck

Souverän und selbstbewusst der Beginn: Erstmals verzichtete Festivaldirektor Helmut Groschup auf die übliche Eröffnungsrede. Unnötig schien ihm das wohl zu Recht angesichts der unbestreitbaren Erfolge des IFFI über die Jahre hinweg – in nur zwei Jahren ist das zweite Jahrzehnt „vollendet“. Im Zeichen des Südens: Die VeranstalterInnen des (mit Abstand) am niedrigsten subventionierten Internationalen Filmfestival Österreichs rund um Gründer und Leiter Helmut Groschup wussten schon um die Bedeutung der Globalisierung, als man anderswo in diesem schönen Land noch nicht einmal das Wort buchstabieren konnte.


Ein Augenblick Freiheit

Tempo- und ereignisreich erzählt "Ein Augenblick Freiheit" von der Odyssee dreier iranisch/kurdischer Flüchtlingsgruppen: einem Ehepaar, zwei jungen Männern mit zwei Kindern und einem ungleichen, befreundeten Männerpaar. Sie flüchten aus dem Iran und dem Irak und landen in der türkischen Hauptstadt, wo sie, die Freiheit vor Augen, in einem wenig vertrauenswürdigen Hotel tagtäglich auf den positiven Bescheid ihrer Asylanträge warten.


Diagonale 2009: Von Rollenspielen und Feuerwerken

Die Diagonale 2009, erstmals unter der Leitung von Barbara Pichler. Gelassenheit, den Dingen ihren Lauf zu lassen. Keine Mottos, keine Aufgeregtheiten. Eine Änderung an einer „Nebenfront“: Wie die Podien bei den Diskussionen im Kunsthaus kleiner geworden sind und der Erkenntnisgewinn (bisweilen) größer geworden ist. Wie durch „Hoch und Nieder“-Themen den präziser gefassten, reflektierenderen Themenstellungen gewichen sind: Von der Breite in die Tiefe.


Vom wechselseitigen Vertrauen - Viennale-Direktor Hans Hurch im Gespräch

Von 22.10. - 4.11.2009 ist es wieder so weit: In den traditionellen Viennale-Kinos Gartenbau, Künstlerhaus, Stadtkino und Urania ist Neues von alten MeisterInnen wie Jaques Rivette, Lars von Trier, Claire Denis, Francis Ford Coppola, Abel Ferrara, Frederick Wiseman und den Coen-Brs. zu sehen, gleichermaßen vie1 Entdeckenswertes von FilmemacherInnen aller Kontinente (etwa ein dem philippinischen Regisseur Lino Brocka gewidmetes tribute). Die Retrospektive im Österreichischen Filmmuseum kuratiert von Jonathan Rosenbaum, ist „The Unquiet American-Transgressive Comedies from the U.S." gewidmet.


Filmfestival "About Africa", 15.10. bis 21.10.09

Das nunmehr 3. Filmfestival in Wien "About Africa", findet vom 15. – 21.10.09 im Filmhaus Kino am Spittelberg statt. Am 14.10. eröffnet im Stadtkino Wien mit Christoph Schlingensiefs „The African Twintowers“ das Festival, mit dem Versuch, in der ehemaligen deutschen Kolonie Namibia, anders als bei Werner Herzog, den Berg (gewissermaßen) „über das Schiff zu ziehen“ (Schlingensief).


Berlinale 2009 (Teil 1): Doch die Hoffnung währet immerdar

Berlinale 2009 - Im ersten Teil berichtet Kurt Hofmann über Filme, die ihn beeindruckten: „Meotijn haru“ (My Dear Enemy), „The Exploding Girl“, „Ai no mukidashi“ (Love Exposure), „Letters to the President“ und „Material“.


Berlinale 2009 (Teil 2 - Der Wettbewerb): Schritte ins Ungewisse

Höhepunkte, Goldene Bären und traurige Alterswerke auf der 59. Berlinale - gesehen von Kurt Hofmann.


Wie der Mensch zur Ware wird – Zu: “It’s a Free World” von Ken Loach

Ken Loach wählt diesmal nicht das Opfer zur Hauptfigur sondern den Ausbeuter. Eine ungewöhnliche, aber sorgfältig angelegte und ausgearbeitete Wahl, wobei uns die Hauptfigur noch nicht einmal unsympathisch daherkommt: Sie ist kein Ungeheuer, sondern kämpft nur um eine bessere Existenz. Eigentlich ist sie ja nur das perfekte Erzeugnis der aktuellen Verhältnisse. Um Kundschaft zu kriegen, muss sie konkurrenzfähig sein, und um konkurrenzfähig zu sein, glaubt sie Dinge tun zu müssen, die sie verabscheut...


Von Menschen und Maschinen

Kurt Hofmann empfiehlt 2 Filme: "Ich bin ein Cyborg, aber das macht nichts" und "Lost in Beijing".


Dank Herrn Stefan sind wir Oscar - zur Verleihung des Auslands-Oscars an Stefan Ruzowitzky

Auch wenn es mit dem Fußball-Europameisterschaftstitel vermutlich nicht klappen wird: Wir sind Oscar!


Film: "Let's make money!"

Am Samstag, 1. November um 19.20 Uhr im Innsbrucker Leokino in Anwesenheit des Regisseurs Erwin Wagenhofer. In seinem Film "Let`s make money" folgt Erwin Wagenhofer der Spur des Geldes im weltweiten Finanzsystem. Wagenhofer blickt hinter die Kulissen der bunten Prospektwelt von Banken und Versicherungen.


Sercavan - Kurdische Filmwoche in Wien

Von 9. bis 16 Oktober findet in Wien im Votivkino und im de France die "Kurdische Filmwoche" statt.


Vor dem Verschwinden - zu „Einst süße Heimat“

In Transsilvanien, dort, wo die durch die Bildungswerkstätte Kino Erleuchteten (allenfalls) Graf Dracula vermuten, wird (auch) Deutsch gesprochen. Seit dem 11. Jahrhundert leben hier die Sachsen. Der alte Mann, hoch in den Achtzigern, weiß, wie er sterben will. Im Einklang mit der Natur soll sein Leichnam in seinem Garten den Tieren zum Fraß angeboten werden. Nichts soll von ihm bleiben, sein Platz von Anderen eingenommen werden. Wie aber hat er gelebt?


Film & Theorie: "Familienbande"

Im Wiener Top-Kino zeigt die Kooperative Lichtblick in der Reihe Film & Theorie zum Thema Familienbande zwei eindrückliche Filme im März und April: "Capturing the Friedmans" und "The Ice Storm".


Berlinale 2008, Teil 1: Forum, Panorama, Perspektive Deutsches Kino

21.10, Zoo-Palast: Während der Präsentation der Crew des eben gezeigten Films ein unvergesslicher Kino-Moment. Die Moderatorin fragt, angesichts eines plötzlich umgekippten Schauspielers ins Publikum: “Ist ein Arzt im Saal?”. Prompt heben sich ein Dutzend Hände im voll besetzten Auditorium. Wenn der erste von ihnen die Bühne erreicht hat, steht der Angeschlagene zwar längst schon wieder, aber der Vorfall ist zum Höhepunkt des Abends geworden – lebendig gewordene Kinogeschichte nach einem Abend voll der Behauptungen im Dienste der gut gemeinten Sache.


Eine Krankheit namens Familie: Zu „The End of the Neubacher Project“

Familien-Bande: Das “Neubacher-Project” entsteht, weil sich der Regisseur Marcus J. Carney mit der (unaufgearbeiteten) geschichtlichen Verstrickung des mütterlichen Zweiges seiner Familie auseinandersetzen will: Der Großonkel war Bürgermeister des hitlerfaschistischen Wien, der Großvater wurde als treuer Parteisoldat von den Nazis zum Direktor des Lainzer Tiergartens ernannt, die Großmutter, eine eifrige Ariseurin (sie ließ sich vor ihrem Tod noch von Enkel Marcus aufnehmen und war partiell auskunftswillig), der Onkel und andere Familienmitglieder hartnäckige Geschichtsverdränger und –relativierer...


Film: "Bahn unterm Hammer'

'Der Kunde möchte eine günstige Fahrkarte und eine pünktliche, bequeme Fahrt.' Hartmut Mehdorn, Vorstandsvorsitzender der Deutsche Bahn AG. "Bahn unterm Hammer" zeigt: Dieser Wunsch wird nicht erfüllt werden. Eine Dokumentation von Leslie Franke im AudiMax der TU - 1060 Wien, Getreidemarkt 9


Ein Peitschenschlag bleibt ein Peitschenschlag ...

Viennale 2007 - Auch in diesem Jahr konnte von der Viennale-Leitung ein positives Fazit gezogen werden: Mehr ZuschauerInnen, hervorragende Kritiken in der in- und ausländischen Presse, auch “schwierige” Programmangebote wurden angenommen. Kurz: Rundum zufriedene Gesichter, die “Chemie” zwischen Veranstalter und Publikum/Presse stimmt. Mit Viennale-Direktor Hans Hurch sprach Kurt Hofmann für dielinke.at


Viennale 2007: Ein Fest für KinoenthusiastInnen

Auch heuer ist die Viennale wieder der Höhepunkt des heimischen Kinojahres und bietet ein breitgefächertes Programm, das die Erwartungen der Cinephilen nicht enttäuschen wird.


Neu im Kino

"Kurz davor ist es passiert" und "The War on Drugs", zwei Filme, die im Rahmen der Diagonale 2007 vorgestellt wurden, sind nun im Kino angelaufen.


Filmtag: "Filmland Kuba" - gewidmet Ernesto Che Guevara

Ernesto Guevara, der Che, ist die Ikone des revolutionären Kuba. Überhöht durch seinen frühen Tod prangt sein Bildnis, für ewig jung, auf T-Shirts und steht bei dessen TrägerInnen oft nur vage für Aufbruch, Veränderung und Auflehnung. Das Scheitern in Bolivien hat andere nicht davon abgehalten, zu rebellieren. Heuer wäre Ernesto Che Guevara 80 Jahre alt: Der Filmtag „Filmland Kuba“, 2008 in seinem 15. Jahr, ehrt den Che aus diesem Anlass mit drei Filmen. Veranstaltungsort: AudiMax der TU Wien, Getreidemarkt 9, 1060 Wien


Suchende und Verzweifelte: Anmerkungen zum Sarajevo Film Festival 2007 – Teil 1

In Zeiten, da offiziellerseits Abschottung gegen die „Anderen“ propagiert wird, ein Filmfestival zu begründen, das sich für das Weltkino interessiert, dazu gehört Courage. Ein Dutzend Jahre später kann das Sarajevo Film Festival angesichts der 13. Ausgabe auf stetig steigende internationale Reputation verweisen, die sich in der beachtlichen Gästeliste angereister RegisseurInnen und SchauspielerInnen von Weltrang wiederspiegelt.


Documenta 2007: Das ist kein Übelstand mehr, das ist schiere Tragödie

Die Documenta 2007 soll eine politische Documenta werden. Der Plan verheißt nichts Gutes. Gibt es doch keine verhängnisvollere Drohung für die Kunst als die, dass nicht mehr, wie Hegel sagt, das Genie der Kunst die Regel geben soll, sondern die Politik.


Internationales Film Festival Innsbruck (IFFI)

Das Internationale Film Festival Innsbruck - IFFI hat sich, wie auch ein Blick auf einen Wettbewerb ohne Peinlichkeiten zeigt, in den letzten Jahren kontinuierlich weiterentwickelt und findet auch zunehmend überregionale Beachtung.


Filmfestivals: Europareif und weltgewandt

Die Festivals Crossing Europe (Linz) und IFFI (Innsbruck) - Für die BesucherInnen der österreichischen Filmfestivals bietet das Frühjahr alljährlich „entlang der Westbahn“ in loser Aufeinanderfolge zwei „Schmankerl“: das an Jahren noch junge, doch schon international renommierte Festival des jungen europäischen Films „Crossing Europe“ in Linz, sowie mit dem Internationalen Film Festival Innsbruck (IFFI) das „dienstälteste“ Festival in den Bundesländern, welches sich längst von einer Schau lateinamerikanischer Filme (America Film Festival) zu einem vielbeachteten Wettbewerbsfestival mit Schwerpunkt Süden entwickelt hat und heuer seine 16. Ausgabe verbuchen konnte.


Diagonale (2. Teil): Etwas wird sichtbar

Diagonale 2007 - Kurt Hofmann hat die Filme gesehen: "Als die Werkelmänner, Musikanten des Lügen-Wien, des Hollodrio, inmitten des Schreckens, ihrem Ausbeuter entfliehen und eine Gewerkschaft gründen wollen, ist ihr Scheitern vorprogrammiert. Auseinanderdividiert, bestochen und verraten, stehen sie am Ende mit leeren Händen da. Der Hass aber bleibt, während die Fassade des Gemütlichen zu bröckeln beginnt..."


Etwas wird sichtbar - Anmerkungen zur Diagonale in Graz 2007 (2. Teil)

Diagonale 2007 - Kurt Hofmann hat die Filme gesehen: "Als die Werkelmänner, Musikanten des Lügen-Wien, des Hollodrio, inmitten des Schreckens, ihrem Ausbeuter entfliehen und eine Gewerkschaft gründen wollen, ist ihr Scheitern vorprogrammiert. Auseinanderdividiert, bestochen und verraten, stehen sie am Ende mit leeren Händen da. Der Hass aber bleibt, während die Fassade des Gemütlichen zu bröckeln beginnt..."


Roberto Rossellini (1906—1977): Neorealismus als moralischer Standpunkt

Vor 30 Jahren starb der italienische Filmregisseur Roberto Rossellini.


Die Welt da draußen - Anmerkungen zur Diagonale 2007 in Graz (Teil 1)

"EU: Pröll kämpft um den Jagatee!" - Mitten in die Diagonale hinein eine Schlagzeile des meistgelesenen Boulevardblatts. Wie wird „das da draußen“ in diesem putzigen kleinen Land, welches im Vorjahr noch um die Erhaltung der bedrohten Art der Nikolos kämfen musste, wahrgenommen? Der Blick über den Tellerrand, das Verhältnis zur Welt bestimmte die Arbeiten zahlreicher österreichischer FilmemacherInnen.


Film: Kein richtiges Leben im falschen

"Sehnsucht" von Valeska Grisebach


Todesstrafe im Film: Auge um Auge


Viennale: "Mitten im Dschungel" - Viennale-Direktor Hans Hurch im Gespräch


Kultur? Es gibt Wichtigeres...

Der Grüne Kultursprecher Wolfgang Zinggl im Interview