Innenpolitik
Erster Ratschlag der Superlinken wurde ein großer Erfolg!Über 80 Personen nahmen im Winer WUK am ersten Ratschlag teil und beteiligten sich sowohl an der Diskussion im Plenum als auch in den dezentralen Komitees, die auch nach dem Ratschlag weiterbestehen. Solidarität mit den ArbeiterInnen und Erwerbslosen in GriechenlandErklärung antikapitalistischer linker Organisationen zur Krise in Europa... |
So grün war mein Tal - Zum Grün-Putsch in Wien-MariahilfDie Ausschaltung der legitimen BezirksvertreterInnen der Grünen im 6. Bezirk zum Nutzen der Parteiräson hat nicht nur für heftige grüninterne Diskussionen gesorgt, sondern auch potentielle WählerInnen nachhaltig darauf hingewiesen, was von grünem Wortgeklingel wie Basisdemokratie und Gesprächskultur zu halten ist. Kapitalistische Krise: Die Brandstifter können nicht Feuerwehr sein!Jeder Arbeitsplatz muss verteidigt, jeder Angriff auf Sozialstandards abgewehrt, jede Privatisierung verhindert werden. Erfolgreich wird die Abwehr der Folgen der kapitalistischen Krise aber nur sein, wenn sie in einen größeren gesellschaftlichen Rahmen gestellt wird und ein neues ökonomisches und soziales System dem Kapitalismus gegenübergestellt wird. Und: die Veränderung muss von unten kommen, denn die Brandstifter können nicht Feuerwehr sein! |
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International
Fußball-WM in Südafrika: Was bleibt, ist ein Berg SchuldenViele SüdafrikanerInnen hoffen verzweifelt, dass die verblassenden Farben der «Regenbogennation» wieder aufgefrischt werden und nach einem Jahrzehnt der Enttäuschungen und chronischer sozialer Spaltungen, die durch die schändlichen xenophoben Ausschreitungen der letzten beiden Jahre noch hässlicher geworden sind, wieder ein Gefühl der nationalen Einheit und des sozialen Zusammenhangs entsteht. Aber auch weil es das erste Mal ist, dass dieses Spektakel der populärsten Sportart, die weltweit hauptsächlich von jungen Menschen aus der ArbeiterInnenklasse betrieben wird, in Afrika stattfindet, herrscht große Aufregung. Palästina/Israel: Resolution der 4. Internationale zur israelischen Offensive gegen Gaza und zur Solidarität mit dem Kampf des palästinensischen VolkesNoch unter dem Eindruck der israelischen Militäroffensive gegen Gaza im Frühjahr 2009 nahmen die TeilnehmerInnen am Weltkongress der 4. Internationale folgende Resolution an. |
Der Selbstmordexpress - Elektronikhersteller FoxConn am PrangeriPhones und ähnliche Kommunikationsmittel werden millionenfach hergestellt und verkauft und sind aus dem Alltag in den reichen Länder kaum mehr weg zu denken. Nun wird dieser Alltag durch Nachrichten aus den Produktionsstätten China erheblich getrübt. Hilfslieferungen in den Gaza: Auch "Rachel Corrie" kurz vor der Küste von Gaza durch israelisches Militär geentertNach der Erstürmung von Schiffen mit Hilfslieferungen durch das israelische Militär am 31. Mai, bei der etliche AktivistInnen getötet wurden, wurde erneut ein Schiff aufgebracht, das humanitäre Hilfslieferungen in den Gaza bringen wollte. |
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Hintergrund
Krise des Euro: Europa auf neue Füße stellenDie europäischen Regierungen kenen nur eine Antwort auf die Finanzkrise: Sparen auf Kosten der öffentlichen Ausgaben für Bildung, Gesundheitswesen und Sozialausgaben. Der Ökonom Michel Husson entwirft ein anderes Bild: Eine wirkliche Lösung der Krise erfordert die Rückkehr zur Vollbeschäftigung - das kann geschehen über die Schaffung von sozial und ökologisch nützlichen Arbeitsplätzen und über die Verkürzung der Arbeitszeit. Zeit, Beschleunigung, Krise und Klimawandel - eine AnnäherungDie Beschäftigung mit dem Thema „Zeit“ mag im Zusammenhang mit der derzeitigen kombinierten ökonomischen und ökologischen Krise auf den ersten Blick etwas abseitig erscheinen. Aber sie lohnt sich. |
Die 4. Internationale nach dem 16. Weltkongress: Wieder eine Perspektive!Ende Februar 2010 fand der 16. Weltkongress der Vierten Internationale statt. Unser Korrespondent skizziert Verlauf und Ergebnisse. Delegierte, BeobachterInnen und Gäste aus 40 Ländern nahmen an dem Kongress teil, darunter Delegationen der russischen Sozialistischen Bewegung "Wperjod" und der Labour Party of Pakistan (LPP). Daniel Bensaïd: Von der Aktualität des KommunismusDer folgende Artikel ist einer der letzten, die Daniel Bensaïd geschrieben hat. Er erschien Ende 2009 im vierten Heft der neuen Folge der von ihm zusammen mit Eustathis Kouvelakis und Francis Sitel herausgegebenen Pariser Zeitschrift "ContreTemps", als einer von elf Beiträgen zum Thema «Wofür steht die Bezeichnung Kommunismus?». |
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Kultur & Film
Berlinale 2010, Teil 2: Der WettbewerbÜber Vinterbergs "Submarino", Pitts "Shekarchi“, Roehlers "Jud Süß – Film ohne Gewissen“, Heisenbergs "Der Räuber", Wakamatsus „Caterpillar“... Der Albtraum der Nazis - zu Quentin Tarantinos Film „Inglourious Basterds“Wenn Nazis von Albträumen heimgesucht wurden, dann muß es in ihnen so zugegangen sein wie in dem neuen Episoden-Film von Quentin Tarantino. Eine international zusammengesetzte Gruppe von jüdischen Rächern, die ihre Aktionen mit der US-Army und der Résistance abstimmt, zieht aus, um die deutschen Menschenjäger und Massenmörder von Wehrmacht und SS im besetzten Frankreich das Fürchten zu lehren. |
Berlinale 2010: Forum und Panorama (Teil 1)Im Alter von fünf Jahren fährt Max Ophüls mit der Straßenbahn am Opernhaus vorbei und liest die Inschrift: "Dem Wahren, Schönen, Guten". Am Abend fragt der Großvater, ein erfolgreicher Kaufmann, den Enkel, wie dieser den Tag verbracht habe. Aufgeregt erzahlt Max seinem Opa, zumal er weiß, dass jener seit Ewigkeiten Opernabonnent ist, von der Inschrift, die da gelautet habe: "Den schönen, guten Waren"… Gerne erzahlte der große Filmregisseur diese Anekdote aus seiner Kindheit. Der Heranwachsende habe, ohne es zu wissen, mit seiner Wiedergabe eine Wahrheit erfasst, das eigentliche Leitmotiv der Branche, in welcher der Erwachsene später tätig sein sollte... Ein Schritt nach vor, zwei Schritte zurück - Zum 18. Internationalen Film Festival in InnsbruckSouverän und selbstbewusst der Beginn: Erstmals verzichtete Festivaldirektor Helmut Groschup auf die übliche Eröffnungsrede. Unnötig schien ihm das wohl zu Recht angesichts der unbestreitbaren Erfolge des IFFI über die Jahre hinweg – in nur zwei Jahren ist das zweite Jahrzehnt „vollendet“. Im Zeichen des Südens: Die VeranstalterInnen des (mit Abstand) am niedrigsten subventionierten Internationalen Filmfestival Österreichs rund um Gründer und Leiter Helmut Groschup wussten schon um die Bedeutung der Globalisierung, als man anderswo in diesem schönen Land noch nicht einmal das Wort buchstabieren konnte. |
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Bücher
Ökosozialismus – das geht!Der Autor Klaus Engert zieht eine katastrophale Bilanz derökologischen Situation, die durch 200 Jahre Industriekapitalismus herbeigeführt worden ist: Der Globus und seine Atmosphäre sind dermaßen stark vergiftet, dass die Gefahr droht, dass er für menschliche Wesen unbewohnbar wird. Die einzige folgerichtige Alternative in Anbetracht dieser immer stärker beunruhigenden Lage ist der Ökosozialismus oder, wie der dissidente ostdeutsche Kommunist Wolfgang Harich schrieb, ein „Kommunismus ohne Wachstum“. Südafrika - Die Grenzen der BefreiungWer die Fußball-WM in Südafrika zum Anlass nehmen will, um sich über die sozialen und politischen Verhältnisse des Landes zu informieren, dem sei dieses Buch empfohlen. |
Die Neue Linke in LateinamerikaObwohl der Autor Helge Buttkereit kein Hehl aus seiner Sympathie für die linken Regierungen und Basisbewegungen in Lateinamerika macht, verstellt ihm das nicht den Blick auf die Realität. Für ihn sind Chávez, Morales, Correa und Sub Marcos allesamt utopische Realpolitiker, die in ihrem Land das jeweils Mögliche an linker Politik realisieren. Trotzki als junger RevolutionärMit der Neuauflage dieser Biografie Trotzkis will der Verfasser Jürgen Ulbrich aktuelle politische Diskussionen in Richtung einer klaren Definition über eine „Welt, die die Welt noch nicht gesehen hat“ (Rudi Dutschke) beeinflussen. Die Jahre, in denen Lew Dawidowitsch Bronstein noch eine „zentristische“ Position zwischen Menschewiki und Bolschewiki einnahm, scheinen ihm für diese Zielsetzung besonders geeignet. |
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Vermischtes
Resolution der 4. Internationale: Die Verbrechen Israels dürfen nicht länger straflos hingenommen werdenDie ultrarechte Regierung unter Benjamin Netanyahu und Avigdor Lieberman hat einmal mehr gezeigt, dass sie noch mehr als ihre Vorgängerregierungen in der Lage ist, internationales Recht und Menschenwürde mit Füßen zu treten. Ihr mörderischer Angriff in internationalen Gewässern auf die Free-Gaza-Flottille stellt eine weitere Eskalation der israelischen Aggression gegen das palästinensische Volk dar. Umso entschlossener muss die Reaktion der Solidaritätsbewegung und der Weltöffentlichkeit ausfallen. Pakistan: Linkes Bündnis gegen Jihad und MilitärterrorIn Pakistan hat sich ein linkes Bündnis gegen Taliban und Militär gebildet. Die Labor Relief Campaign bittet um Spenden für Menschen, die vor den Kämpfen flüchten mussten. |
Der Hitler-Stalin-Pakt und seine FolgenNach dem Scheitern der im Sommer 1939 mit England und Frankreich geführten Verhandlungen über einen militärischen Beistandspakt („kollektive Sicherheit“) nahm die Stalin-Führung (vertreten durch Molotow) Kontakt mit der Hitlerregierung (vertreten durch Ribbentrop) auf und schloß nach kurzer Vorbereitung am 23. August überraschend einen Nichtangriffspakt mit ihr ab. IKEA: „Arbeitest du noch oder schuftest du schon?“Das schwedische Möbelhaus ist wieder einmal wegen seiner unmöglichen Arbeitsbedingungen im Gerede. In der Türkei waren die ArbeiterInnen der Zulieferfirma Menderes mehr als 190 Tage im Streik, das Unternehmen entließ Gewerkschaftsaktivisten bzw. deren Familienangehörige. Die Clean Clothes Kampagne ruft zu Protestschreiben an IKEA auf. |
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